Wie funktioniert Psychotherapie?

Psychodynamische Psychotherapie heißt, dass wir uns gemeinsam auf die Suche machen, um herauszufinden, welche Faktoren dazu beigetragen haben, dass Sie in die Krise gekommen sind. Es geht darum, dass wir herausfinden, ob Ihre Art mit Gefühlen oder Ereignissen umzugehen, bei Ihrer Erkrankung eine Rolle spielen könnte. Wir bemühen uns, Wiederholungsmuster für die Art und Weise zu finden, wie Sie mit Emotionen/Gefühlen - vor allem auch in Beziehungen - umgehen. Wir versuchen zu verstehen, woher diese Muster kommen, und wir beschäftigen uns damit, wie man sie verändern könnte. Menschen kommen zur Psychotherapie weil sie glauben, dass sie ein unlösbares Problem haben. So, wie das Problem dargestellt wird, ist es unlösbar, sonst wäre es bereits gelöst worden. Es geht also darum andere Wirklichkeitskonstruktionen zu finden, die das Problem lösbar werden lassen. Dieser "Tanz um das Problem" , weitere bisher ungedachte Perspektiven, andere Bedeutungsgebungen gemeinsam zu finden, ist eines der Kernelemente der Psychotherapie.

Das kann dazu führen, dass Sie mit der Zeit Probleme immer bessere Lösungen finden und so bewältigen können, was eine Krise abschwächen oder überflüssig machen kann.«
Psychotherapie ist Arbeit für beide Seiten. Das sollte man wissen. Baustoffe sammeln und nicht bauen gilt. Psychotherapie findet zwischen der Therapiesitzungen statt, wo man in der Wirklichkeit das anwendet und ausprobiert, was man in der Therapie gelernt hat. Übung macht den Meister. AUSPROBIEREN, SCHEITERN (FEHLER MACHEN), KORRIGIEREN, WEITERMACHEN – führt zum Erfolg.